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Bundestag und Bundesrat haben mit der verabschiedeten Unternehmenssteuerreform auch die Einführung der Abgeltungsteuer beschlossen. Sie wird zum 01.01.2009 in Deutschland eingeführt.  [mehr...]

 


Riester Rente Förderung

 

Die Riester Rente wurde 2001 als erstes Modell der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge eingeführt, Namensgeber war der damals amtierende Arbeitsminister Walter Riester.
Dabei beteiligt sich der Gesetzgeber auf zwei Wegen an dem Aufbau eines Guthaben für die eigene Altersabsicherung, nämlich einerseits durch Zulagen und andererseits durch mögliche Steuerersparnisse. Die gewährten Zulagen betragen zum einen 154 Euro als Grundzulage pro Jahr und Sparer und zum anderen 185 Euro für vor 2008 geborene Kinder oder 300 Euro für nach 2008 geborene Kinder.
Zusätzlich hierzu können die Beiträge für die Riesterrente steuerlich abgesetzt werden. Allerdings ist die staatliche Förderung an einige Bedingungen geknüpft. So kann die maximale Förderung nur dann ausbezahlt werden, wenn der Sparer einen bestimmten Prozentsatz seines Jahreseinkommens in seinen Vertrag investiert und die Riesterrente muss im Rahmen eines zertifizierten Produktes angespart werden. Zu beachten gilt in diesem Zusammenhang allerdings, dass die Zertifizierungskriterien keine Aussagen über die Qualität und Rentabilität des Anlageproduktes treffen, was wiederum einen Riester Rente Vergleich vor Vertragsabschluss sehr empfehlenswert macht. Daneben setzt die staatliche Förderung voraus, dass der Sparer zu dem förderberechtigten Personenkreis gehört. Als allgemeine Voraussetzung hierfür gilt, dass für den Sparer eine unbeschränkte Einkommenssteuerpflicht in Deutschland bestehen muss. Förderberichtigt sind somit grundsätzlich alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmer, Landwirte und Selbstständigen, geringfügig Beschäftigte, die eigene Beiträge für die Sozialversicherung entrichten sowie Eltern, die sich in der dreijährigen Kindererziehungszeit befinden. Daneben gehören auch Auszubildende, Beamten, Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehr- oder Zivildienstleistende zu den förderberechtigten Personen.
Des weiteren sind staatliche Fördermittel im Rahmen der Riesterrente auch für solche Personen vorgesehenen, die Arbeitslosengeld I und II, Vorruhestandsgeld, Krankengeld, Unterhaltszahlungen oder Existenzgründungszuschüsse beziehen. Daraus ergibt sich zeitgleich, dass einige anderen Personen zunächst keine staatliche Förderung in Anspruch nehmen können. Hierzu gehören Selbstständige, die keine Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, Personen, die freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, Studenten sowie Minijobber, die keine eigenen Sozialversicherungsbeiträge leisten. Außerdem gehören Sozialgeldempfänger sowie Personen, die eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente oder eine Altersrente beziehen, nicht zu den förderberechtigten Personen.
Dennoch besteht auch für nicht direkt förderberechtigte Personen die Möglichkeit, eine indirekte Riesterförderung zu erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass der Ehepartner zu den direkt förderberechtigten Personen gehört und einen Riesterrentenvertrag bespart. Ist dies der Fall, kann die indirekt förderberechtigte Person einen sogenannten reinen Zulagenvertrag abschließen, der ohne eigene Beiträge ausschließlich aus den staatlichen Zulagen finanziert wird.

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