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Bundestag und Bundesrat haben mit der verabschiedeten Unternehmenssteuerreform auch die Einführung der Abgeltungsteuer beschlossen. Sie wird zum 01.01.2009 in Deutschland eingeführt.  [mehr...]

 


Bei der Baufinanzierung zu beachten

 

In aller Regel kennzeichnen sich Baufinanzierungen durch verhältnismäßig hohe Darlehenssummen und entsprechend lange Laufzeiten. Insofern gibt es einige Punkte, die beachtet werden müssen, damit das Eigenheim tatsächlich auch langfristig bezahlbar bleibt und nicht in einem finanziellen Desaster endet.
Zu den wichtigsten Punkten in diesem Zusammenhang gehört daher eine ehrliche und realistische Bewertung des finanziellen Leistungsvermögens. Als Richtwert gilt, dass 50 Euro, die der Finanzierungsnehmer in seine Baufinanzierung investieren kann, 7.500 Euro Darlehenshöhe gegenüberstehen. Um zu ermitteln, wie hoch der finanzielle Spielraum ist, der für das Eigenheim aufgebracht werden kann, werden die Ausgaben und bestehenden Verpflichtungen sowie ein finanzieller Puffer von dem Einkommen sowie dem Guthaben, auf das der Finanzierungsnehmer jederzeit zurückgreifen kann, abgezogen. Ergibt diese Rechnung, dass der Finanzierungsnehmer jeden Monat beispielsweise 750 Euro für sein Eigenheim verwenden kann, beträgt die Darlehenssumme, die langfristig mühelos zu schultern sein sollte, 112.500 Euro.
Hinsichtlich der Wahl der zu finanzierenden Immobilie gilt, dass diese nicht teurer sein sollte als die maximal mögliche Darlehenssumme inklusive Eigenkapital. Zu beachten hierbei ist allerdings, dass nicht nur der eigentliche Kaufpreis, sondern auch die Nebenkosten kalkuliert werden müssen.
Zu den Nebenkosten, die beim Kauf einer Immobilie entstehen, gehören beispielsweise die Gebühren für Notar und Grundbuchamt, Steuern und Versicherungen, eine eventuelle Maklercourtage sowie die Kosten für Um- und Ausbaumaßnahmen oder Neuanschaffungen. Wichtig ist zudem, eine Reserve mit einzuplanen, falls ungeplante Baumaßnahmen notwendig werden sollten. Liegt die maximale Höhe für die Baufinanzierung bei 112.500 Euro und verfügt der Finanzierungsnehmer über Eigenkapital in Höhe von 25.000 Euro, sollte die Immobilie inklusive aller Nebenkosten nicht mehr kosten als 137.500 Euro.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, unbedingt mehrere Angebote miteinander zu vergleichen, denn schon sehr geringe Zinsunterschiede wirken sich bei langen Laufzeiten deutlich aus. Ein hilfreiches Werkzeug hierbei sind Finanzierungsrechner, die einen ersten Überblick über die monatliche Belastung verschaffen und auf recht einfache Weise ermöglichen, mehrere Varianten durchzurechnen. Da Direktanbieter kein Filialnetz unterhalten müssen, kann eine Baufinanzierung online häufig zu etwas günstigeren Konditionen vergeben werden, bei einer eher schwierigen Ausgangslage kann allerdings die Hausbank der bessere Ansprechpartner sein. Um Angebote aber tatsächlich miteinander vergleichen zu können, ist es sehr wichtig, gleiche Unterlagen einzureichen. Dies hat zum einen den Grund, dass ein Vergleich nur dann möglich ist, wenn die Rahmendaten wie Laufzeit und Darlehenssumme identisch sind, und zum anderen, dass ein Finanzierungsgeber nur dann ein konkretes Angebot vorlegen kann, wenn er alle relevanten Angaben zu Finanzierungsnehmer und Immobilie kennt.
Zu den wesentlichen Punkten bei einem Vergleich gehören die Effektivzinsen, die die Gesamtkosten für die Baufinanzierung beziffern. Daneben spielen aber auch weitere Darlehenskonditionen eine wichtige Rolle. Hierzu gehören beispielsweise Bereitstellungszinsen oder Teilauszahlungsaufschläge, die in den Gesamtkosten zunächst nicht erfasst sind, oder auch die Option von Sondertilgungen, die ein Baufinanzierungsrechner meist ebenfalls nicht erfassen kann. Eine wichtige Rolle kommt darüber hinaus der eigenen Absicherung zu, die zwar zu Mehrkosten führt, den Finanzierungsnehmer und seine Angehörigen jedoch etwa im Fall einer Erkrankung, dem Eintritt von Arbeitslosigkeit, einem plötzlichen Todesfall oder schlicht einem finanziellen Engpass schützt.

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